Sagenschatz

Das Wappen der Stadt Altenburg

Altenburg

Als im Jahr 1306 Markgraf Friedrich einige Zeit sein Hoflager in Altenburg hielt, waren von der kaiserlichen Parthei Mörder gedungen, die dem Markgrafen bei einem Gastmahle in Schwarzen Bären auf dem Markte den Garaus machen sollten. Den Schimpf, den damals ein altadeliges Geschlecht auf sich lud, machte ein Altenburger Bürger, Namens Kornschreiber, mit seinem Blute gut. In dem Augenblicke nämlich, als einer der Verräther einen Streich nach des Markgrafen Kopf that, wurde er von dem Altenburger aufgefangen, so daß diesem zwar die Hand abgehauen ward, Herr Friedrich aber unversehrt aus dem Gedränge kam. Die abgehauene Hand aber nebst dem Roß, dem eigentlichen fürstlichen Wappen, führt die Stadt noch bis heute.

Quelle: Grässe Sagenschatz des Königreichs Sachsen


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