Sagenschatz

Die gespenstischen Reiter bei Waschleithe.

Grünhain

Aus eine halbe Meile von Grünhain gegen Waschleithe ist einst in der Nacht eine ganze Kompagnie Geister, die ein Getön und Konzert von sich gegeben, als wenn’s die schönste Musika wäre, dem Pastor zu Scheibenberg, Christian Lehmann (gest. 1688) begegnet.
Desgleichen ist einem Gerber von Elterlein, der von Schwarzenberg des Nachts heimgefahren, eine ganze Rotte Reiter ohne Köpfe und in mancherlei Gestalt entgegengekommen, denen er ausgewichen, aber davon krank geworden ist.

Quelle: Meiche Sagenbuch des Königreichs Sachsen


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